Ins Kissen Geflext


die kugelblitze stolpern
über die kanten der absackerträume vom
wurzelwiederfinden hinter den
nebengeräuschen der spruchreifen stille und du
bist die verunglückte skizze ins
schandmaul des konfuzianischen morgens
gestopft und du spürst das hämmern
im haus an deinen synapsen zerschellen und
siehst die lügen des regens synchron auf
dem dachfenster schimmern und du denkst
an die blonde mit den lächelnden händen und das barfüßige licht
trampelt auf der reibeisenhaut des einsturzgefährdeten
windjammerjahres herum und
die sehnsucht erhebt sich und fragt
nach der zeit mit der mimik einer jauchegrube
und die fleischfressenden strassen gekrallt in
die eiternde u-bahn station wo die waschbrettherzen stehen
und auf den zug der züge warten und links davor
ein abrißhaus das deiner
großwildliebe gleicht
aus digitalem augenschmalz
 
Kontakt zum Autor: Michael Zoch - mail@michael-zoch.de
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